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Gruben von Folldal

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In Folldal wurde fast 250 Jahre lang (1748-1993) Kupfer, Zink und Schwefel abgebaut. Der Betrieb der Gruben hatte große Bedeutung für die Entwicklung von Folldal und der umliegenden Dörfer. Viele Leute hatten über kürzere oder längere Zeit Arbeit in den Gruben. Bis zu 550 Personen konnten im Bergwerk beschäftigt sein. Der Betrieb Folldal Verk bildete eine eigenständige Gemeinschaft. Es gab ein Geschäft, eine Bäckerei, Fleischerei, Wäscherei, Schule und ein Festlokal. Familien mit 8-10 Personen wohnten in den 20-40 m2 großen Wohnungen des Werks. Viele der Häuser sind erhalten, wie z.B. große Industriebauten, Wohnhäuser und Baracken, Schweineställe und Holzschuppen. Eine geführte Tour mit dem Zug führt in den alten Grubengang Stoll I, wo die Holzkonstruktionen, Schächte und Hallen zum Abbau von Erz besichtigt werden können. 600 Meter im Berg liegt die Wormshalle, in der u.a. Konzerte veranstaltet werden. Das Grubenmuseum verfügt über Modelle, die die Anlage veranschaulichen. Hier sind auch Werkzeuge des Betriebs und Kleinodien wie das Auto des Direktors aus dem Jahr 1914 zu sehen. Im Grubengasthof gibt es ein Café und in der Direktion, dem Haus des Direktors, oder im Wohnhaus der Rallar, der schwedischen Wanderarbeiter, kann man übernachten. Markierte Wanderwege.

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Olavsrosa holder