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Hof Sygard Grytting

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Fährt man auf der E6 durchs Gudbrandsdal, reist man durch eine Gegend, die lange Traditionen in der Beherbergung von Reisenden hat. Vor 700 Jahren traf man in diesem Tal viele Pilger, die auf dem Weg zum Grab des heiligen Olav in Nidaros waren. An der alten Straße zwischen Oslo und Trondheim gab es Übernachtungsmöglichkeiten für jede ganze und halbe Tagesetappe. Viele Leute stiegen im Hof Sygard Grytting ab und durften im Haus Svevnstova, die in einem Pergamentbrief aus dem Jahre 1343 erwähnt ist, übernachten. Das Haus soll drei Stockwerke gehabt haben mit ungefähr 20 Schlafstätten. Es hatte keine Fenster, nur kleine kreuzförmige Öffnungen. In der Svevnstova kann man immer noch auf fast mittelalterliche Weise übernachten und essen. Moderne Pilger finden in anderen charakteristischen Häusern aus der Zeit zwischen 1680 und 1860 Ruhe. Diese werden als exklusives "historisches" Hotel betrieben. Hier können auch Räume für geschlossene Gesellschaften, Seminare, Kurse und andere Veranstaltungen gemietet werden. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten ist Sygard Grytting heute ein besonders gutes Beispiel für die Kombination von wertvoller Bausubstanz und modernen Anforderungen an den Komfort. Der bauernhof ist ein Vollerwerbsbetrieb. Die heutigen Wirtsleute sind Besitzer in der 16. Generation.

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Olavsrosa holder